Premieren am 11. und 12. Mai


Menschmenschmensch, das war vielleicht ein Ding. Zwei Premieren, beide ausverkauft. Jedes Mal ein bunt gemischtes Publikum, das politisches Kabarett von der feinen Sorte erleben durfte.


Blick in den halben Zuschauerraum

Lupf den Hut...

Nach einer kurzen Ansprache der Geschäftsführerin von ridaf ging es fulminant los mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch. Alle zehn auf der Bühne, alle mehr oder weniger synchron in Bewegung, nur unterbrochen von kleinen Szenen zu Arbeitslosigkeit, Jugend, Gott und die Welt und einem Amoblauf (kein Schreibfehler!).


Aha, in der AA...

Und so sah das Programm aus, das die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihren Tischen vorfanden:

DenkMal! präsentiert:

Steinwürfe im Glashaus

Politisches Kabarett von und mit jungen Menschen

Motette
Hochzeitsmarsch und Kabarett? Geht das?
Überleitung
Politisch Kabarett mit jungge Leid? Nix gut, doch gut?
Wie alles doch nicht begann
Das Kabarettprojekt nimmt seinen Anfang.
Ministerphantasien
Armut als Zukunftsprojekt.
Agentur für Arbeit I
Neue Berufe? Wir haben sie!


Goldenburgs im Gespräch

Reich und arm
Goldenburgs denken über Armut nach.
Nazionalinterna
Kamerad Gruber und Kameradin Grete haben Meinungsverschiedenheiten.
Gewalt und Schule
Expertinnen und Experten diskutieren.

Pause

Agentur für Arbeit II
Neue Berufe konsequent weitergedacht.


Im Wertecamp

Überleitung
Jungge Leid ohne Wert. Was solle mache?
Wertecamp
Erziehungsarbeit im Camp für wertlose Jugendliche.
Pädagogenblubb
Frau Griesel-Geisenlupf erläutert ihr Jugendprojekt.
Neuestes vom Tage
SPD-Linke, Gasprom, Staatssekretäre, Einbürgerungstest, technische Störungen und das Wetter.


Öddi beim Einbürgerungstest

Die vielen spontanen, versteckten und stecken gebliebenen Lacher bestätigten uns, dass wir in der richtigen Spur sind. Zum Dank dafür und für den Applaus ließen wir uns nicht lange um die Zugabe bitten, die einen kurzen Einblick in die Produktion der TV-Serie „Verbotene Liebe in guten und in schlechten Zeiten auf dem Marienhof“ gibt.


Keine Angst, ist nur Spiel...

Schade nur, dass von drei örtlichen Zeitungen nur eine vertreten war. Die anderen beiden haben uns aber während der Proben besucht und darüber berichtet. Das waren aber nur Prooooben! Der Ernstfall war gestern und vorgestern.


Und das wichtigste: Reutlingen hat ein neues junges Kabarettensemble, das mit seinen Ideen und Darbietungen die Zuschauer begeistern kann. Dieses Etappenziel ist erreicht. Jetzt wollen wir unser Programm so oft wie möglich in der Region aufführen. Ganz nach dem Motto: Nach der Premiere ist vor dem nächsten Auftritt.


Das war der Schluss.

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