Treffen am 12. Januar


Isi hatte heute Geburtstag und wurde selbstverständlich mit einem Ständchen begrüßt. Danach sollten die Motette und noch zwei andere Szenen intensiv geprobt werden. Denkste! Yvi regte unter beifälligem Nicken des übrigen Ensembles an, doch mit etwas Ruhigerem als der Motette zu beginnen. Und so begann der erste motettenfreie Probenachmittag in diesem Jahr.



Eine typisch ruhige Gruppe


Ruhig war es dennoch nicht, galt es doch, zwei Szenen, bei denen vier und sieben Rollen zu besetzen sind, möglichst frei zu spielen und darstellbar zu machen. Na ja, „frei“ ist noch ein wenig übertrieben, da das Textlernen während der vierwöchigen Pause bei allen mehr oder weniger untergegangen ist. Die Überzeugung dagegen, dass daran ab jetzt kein Weg mehr vorbei führt, könnte fester nicht sein. Das hat sich insbesondere dann gezeigt, wenn zum Textvortrag bei den Szenen auch noch Spielhandlungen dazukommen sollen.

Und es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn die Darsteller die vielen Anregungen der Nichtspieler direkt aufgreifen und umsetzen. Beide Szenen sind zwar noch längst nicht ausgefeilt, aber aufgrund der Methode des Unterbrechens, Veränderns und Wiederholens zeichnen sich schon mehr als ansehliche Resultate ab.

Apropos Zeit: Der erste (und sicherlich nicht der letzte) zusätzliche Probetermin musste gefunden werden, weil der Auftritt in Bad Boll schon unglaublich nahe ist. Natürlich ist niemand auch nicht ein bisschen aufgeregt, aber sicher ist schließlich sicher, oder!?

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