Treffen am 08. Dezember 2006


Wenn Viren unsere Kritiker wären, hätten wir es schwer. Drei Ausfälle wegen Krankheit und einer wegen aufgenötigtem 8erbahnfahrens. Krank bedeutet jedoch nicht unbeteiligt. Raban hat nämlich per Mail angefragt, ob in der Nachrichtenszene unbedingt auf Dschordschdabbelju angespielt werden muss und schlägt zur Vermeidung antiamerikanischer Plattheiten bundesdeutsche Prominenz vor. Darüber wird das nächste Mal zu reden sein. Diesmal haben wir auch schon geredet. Anlässlich des unverständlichen Urteils, nach dem ein durchgestrichenes Hakenkreuz als Verbreitung von Nazisymbolik gewertet wird, ging es darum, ob das Recht auf Meinungsfreiheit auch rechtsradikale Ansichten abdeckt. Die Frage blieb offen, ob die Würde eines Menschen schwerer wiegt, als die Meinung derer, die diese verbal verletzen.

Aber beim Kabarett geht es ja nicht nur um Meinungsaustausch, sondern um Darstellung. Kann und darf ein politisches Kabarettprogramm mit Volksmusik und Schuhplattler beginnen? Matze meinte nein, war aber nach dem ersten Einsatz überzeugt. Und danach rauchten die Köpfe bei der Produktion von Ausgestaltungs- und Inszenierungsideen. Unsere Motettenchefin versucht, das Ganze bis zum nächsten Mal auf Reihe zu bringen. Nach ein paar Fotos und der Verteilung der Hausaufgaben war die Zeit auch schon wieder um. Noch was: Sofern bis zum nächsten Treffen kein von allen spontan für vollfettkrassgeil befundener Name ins Spiel kommt, wird die Gruppe ab 15.12.06 „DenkMal!“ heißen.

Gute Besserung für Nore, Paddl und Raban!


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