Treffen am 27. Oktober


Kathi, Yvi und Gopal in action

Nach einer kleinen Zugfahrt im Saal ging es darum, so nützliche Dinge wie u.a. ein kalenderfreies Jahr, vierdimensionale Bauwerke, unsichtbare Verkehrsschilder, tragbare Löcher oder Einwegflugzeuge so emotional wie möglich den anderen schmackhaft zu machen.

„Wenn `s um Geld geht: Päng, päng, päng!“ Bankraub war angesagt. Zwei der vorhandenen Vorschläge wurden in Gruppen inszeniert und anschließend (unter Scheinwerferbestrahlung, versteht sich) präsentiert. Bei der einen Variante hatte der Räuber Schwierigkeiten mit den Artikeln. Das ist für einen Raub nicht weiter von Bedeutung, es sei denn… Tja, es sei denn, man trifft beim Räubern auf seine frühere Lehrerin, die solche grammatikalischen Unpässlichkeiten sehr persönlich nimmt und spontan erzieherische Maßnahmen ergreift. Zum einen Pech, zum anderen eine prima Idee von Birgit. Der andere originelle Bankraub, den Yvi sich ausdachte, benötigte sogar zwei Räuber und eine Geisel. Aber keine Angst, alles ging gut aus, abgesehen davon, dass der Ersträuber den aus früheren Knastzeiten bekannten, jedoch hier in dieser Bank nicht erwarteten Zweiträuber fälschlicherweise als Kumpel ansah, was dieser unter den Augen und Hinweisen der Geisel an den Ersträuber zum heimlichen Tausch der Waffen ausnutzte und die Beute dem nun spielzeugpistolenbewehrten Ersträuber entwendete und abhaute. Also, alles ganz einfach.

Die Präsentationen wurden dann bearbeitet und es war für die meisten doch recht überraschend, auf was alles zu achten ist, und mit welchen Tricks ein einfacher Sketch zur Bühnenreife zu entwickeln ist. Leider war die Zeit schon wieder um, so dass die restlichen Banken erst am 10. November ausgeraubt werden können.

Außerdem ist bis zu diesem Treffen eine Nuss ganz anderer Natur zu knacken. Als Hausaufgabe ist nämlich zu überlegen, was junge Kabarettisten zum Thema „Armut“ auf die Bühne bringen können. Wir werden berichten.


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